01 Juli 2008

Schreck und Erfurcht

Shock and Awe – Schrecken und Ehrfurcht
US-Amerikaner sind Draufgänger, Maulhelden und Prahler. Wer das hier in den USA nicht kauft, wer das nicht schluckt, ist in den Augen der anderen Amis eine Memme. So wurde John Kerry hingestellt. Eine Memme, die die ganze Welt nicht zu den Füssen der USA werfen wollte, die verhandeln wollte, die es gewagt hätte, mit unsren Feinden am Friedenstisch zu sitzen. Die echte Ami-Art ist hinschlagen, draufhauen, roh sein.
Amis glauben, dass die ungezäumte, ungezähmte Mannesmacht, das menschliche Vieh, den Übermensch ausmacht. Wegbahner des Westens schlugen sie sich gegen die Ureinwohner, die Indianer, metzelten sie dahin und übernahmen die „Wildnis“, bepflanzen und bepflügten sie. Dass die Ureinwohner einen Frieden mit dieser Wildnis geschlossen hatten, verkannten sie vollends. Man machte diese Länder ‚produktiv, profitabel, pietätvoll‘ – alles altrömisch, lateinische Begriffe, von ihren eigenen Eroberern, den ‚erfolgreichen Römern‘ übernommen. Sie hatten gelernt. Schwer gelernt. Und jetzt mussten die Urvölker des Landes daran glauben. Nicht genug mit den Urvölkern! Die Spanier, die Franzosen, die Polynesier und heutzutage die Völker des Nahen Ostens müssen an den Pioniergeist dieser Massenmörder glauben. Der Mann, der Über-oder Halbstarke, der Schläger hat recht, dank seiner Kraft, dank seiner Macht. Kopf und Gehirn zahlen wenig. Bush hat sich als Landei und Macho dargestellt. Die WEISSEN Amerikaner haben das mit Löffeln gefressen. Ihr Hass auf alle Minderheiten hierzulande, ihr Rassismus und Angst vor allen die nicht Stino und weiß sind, hat sie hingetrieben, um für den Bush Affen abzustimmen. Und die Welt zahlt für diese Ami-Affen.